Alexander Babic (1974)

Charlen Christoph (1985)

Edward Hartwig (1909-2003)

Sandra Mann (1970)

Bernd Obermann (1954)

Mario Schmolka (1976)

Sung-Hee Seewald

Oliver Tamagnini (1968)

Karsten Thormaehlen (1965)


01/2010 Darmstadt Oliver Tamagnini, geboren 1968 in Frankfurt am Main, beginnt 1992 mit seiner Ausbildung als Fotograf. 1998 wird seine erste Einzelausstellung Wir sind endlich Wer, Porträts von Menschen mit

geistiger Behinderung, in den Frankfurter Römerhallen gezeigt. Es folgen u.a. das Fotoprojekt Auschwitz, für das Tamagnini längere Zeit im Konzentrationslager Auschwitz verbringt und seine Filme im ehemaligen Fotolabor des KZ’s entwickelt. Entstanden sind dabei eindrucksvolle, intensive Bild-Erinnerungsblitze, die authentische Kraft entfalten. Bilder seines Kuba-Aufenthalts werden 2004 bei Ernst&Young ausgestellt, 2005 wird seine Ausstellung Me, myself and I im 1822 – Kunstforum gezeigt. Tamagnini ist Träger des Martha Hoeppffner Preises und des Kodak European Gold Award. Tamagninis Bilder entstehen meist während vermeintlich alltäglicher Situationen und bieten dem Betrachter neue inhaltliche Perspektiven. Seine meist aufwändig inszenierten Traumbilder voller symbolträchtiger Details mit fantastischem Aufbau gelten als zeitlos modern.


Einladung “Wir zeigen uns” (PDF)


Moonblinx Gallery exclusively represents the Estate of the leading polish art photographer Edward Hartwig (1909-2003). The Gallery is currently preparing Hartwig’s 100th Birthday in 2009. Moonblinx works closely with the Victoria & Albert Museum in London which plans to show works of Hartwig in its Photography Rehanging 2009.


Deutsch – Kurzbiografie

Edward Hartwig 1909 in Moskau geboren, wuchs in Lublin auf, studierte in Wien Fotografie, wirkte in Warschau. Enge Kontakte zu Künstlern wie
Tadeusz Kantor und Henryk Berlewi. Das Album „Fotografika”, verlegt in verschiedenen Sprachen, bringt ihm internationale Anerkennung. Es folgen
eine Vielzahl von Ausstellungen in Europa und Übersee von Paris, Athen, Amsterdam, Turin, Mailand, London, Dresden, Linz, Hamburg, bis Chicago,
New York, Bogota, San Francisco. Teilnahme bei der International Photography Exhibition, Richmond Art Gallery (Kanada, 1955), Photokina (Köln,
1969), „10 Photographers of the World” Neustadt Galerie (Wien, 1971), „10 Great Art. Photographers of FIAP” (Padua, 1979), „Fotofest Houston” (1988).
Hartwig ist Gründungsmitglied des Polnischen Kunstfotografenverbandes (ZPAF).

Eine ausführliche deutsche Biografie finden Sie auf der Seite der Association of Polish Art Photographers.


English – Biography

Edward Hartwig Born in Moscow in 1909, Edward Hartwig grew up in Lublin, studied photography in Vienna and was active in Warsaw. Close ties to

artists such as Tadeusz Kantor and Henryk Berlewi. The album Fotographika, published in numerous languages, brings him international acclaim.

A large number of exhibitions in Europe and abroad follow in cities ranging from Paris to Athens, Amsterdam, Turin, Milan, London, Dresden, Linz,

Hamburg, Chicago, New York, Bogota and San Francisco.  Participation in the International Photography Exhibition at the Richmond Art  Gallery

(Canada, 1955), Photokina (Cologne, 1969), 10 Photographers of the World, Neustadt Galerie (Vienna, 1971), 10 Great Art Photographers of FIAP

(Padua, 1979) and Fotofest Houston (1988). Hartwig is a founding member of the Polish Association of Art Photographers (ZPAF).

A comprehensive english biography can be viewed at the Website of the Association of Polish Art Photographers.


Biografie auf Französisch.

Biografie auf Polnisch.


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Artikel : Vernissage Edward Hartwig am 26.02.2010

Video : Edward Hartwig “Retrospektive des Polnischen Maisterfotografen”

 

 

Der aus Wien stammende und in Österreich gefeierte Modefotograf Mario Schmolka lebt und arbeitet zur Zeit in New York.

Er verbindet elegant die Intimität von Fashion, Schönheit und Aktfotografie. Seine teilweise erotischen Arbeiten, die 2005

in einem opulenten Bildband verfasst wurden (INTENSE, daab Verlag, 2005) beeindrucken durch die Würde, Stärke und 

Individualität seiner Modelle. Dabei entstehen einzigartige verführerische und sehnsuchtsvolle Momente, die sich ins Bild-

gedächtnis brennen.


Central Park, 150 x 100 cm, Diasec®, 2006
         

 

 

 

Deutsch:

Karsten Thormaehlen, Jahrgang 1965, ist von Haus aus Fotodesigner. Sein Handwerkszeug erlernte er in der internationa-

len Mode- und Werbewelt. Nach einem Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Kommunikations-Design in Mainz

und Wiesbaden startete er seine Karriere als Artdirector in New York, wo er mit international bekannten Fotografen Werbe-

kampagnen für internationale Luxusmarken entwickelte. Die freie, künstlerische Fotografie spielte jedoch von Anfang an eine

wichtige Rolle in seinem Werk. Seit den 80er Jahren ist er in Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland vertreten,

u.a. dem Kunsthaus Hamburg, dem Fotomuseum Winterthur oder dem Bregenzer Festspielhaus. Mehrfach wurden seine foto-

grafischen Arbeiten ausgezeichnet, sie befinden sich in Sammlungen in Asien, Europa, Australien und den USA. Besonders

mit seinen Fotopublikationen hat Karsten Thormaehlen in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht. Nach Bildbänden

wie Rome (Kempen 2004), Beautiful Christmas Cards (Kempen 2005) und dem kürzlich erschienenen Katalog Rolf Wagner –

Emerging Structures (Frankfurt 2005) legt Karsten Thormaehlen mit Jahrhundertmensch eines seiner bislang aufwendigsten

Ausstellungs- und Publikationsprojekte vor.

 

English:

Karsten Thormaehlen is a photo designer by training. He learned his craft in the worlds of international fashion and design. After 

studying Philosophy, Art History and Communication Design in Mainz and Wiesbaden, he started his career as an art director in New

York, where he developed campaigns for international luxury brands with photographers such as Peter Lindbergh, Jim Rakete and

Fabrizio Ferri. However, independent artistic photography has played an important role in his work from early on. Since the 1980s

he has shown in solo and group exhibitions in Germany and abroad, including shows at the Kunsthaus Hamburg, the Fotomuseum

Winterthur and the Bregenz Festspielhaus. He has received multiple awards for his photographic work, for example the Leads Award

in 2007. His works are included in art collections in Asia, Europe, Australia and the USA. In recent years Karsten Thormaehlen’s

photographic books have received particular attention. After coffeetable books such as ROME (2004), Stier, Bischof, Tod (2005) and

the most recently published catalogue Rolf Wagner – Emerging Structures (2008). Thormaehlen now presents one of his most complex

exhibition and publication projects to date with The Living Century.

 

 

 

 

 

 

 

Alexander Babic betritt mit seiner Fotografie die Welt der Anderen: Er überhöht kunstvoll Trucker und Ihre LKWs (ROADSHOW,

daab Verlag, 2005), zeigt unverblümt die seltsame und brutale Welt der Thai- Boxer. Eines seiner unverkennbaren Themen ist

das „richtige“ Männer und Motoren. Diese ausdrucksstarken Arbeiten rücken Randfiguren in den Mittelpunkt. 2004 gewann

Alexander Babic den renommierten Reinhard-Wolff-Preis, regelmäßig werden seine Arbeiten ausgestellt und in Männer-

magazinen publiziert.

 

 

Die junge Berliner Fotografin Charlen Christoph machte eine klassische Fotografenausbidung im Studio Schirmer in

Oranienburg. Die technisch-handwerkliche Ausrichtung der Ausbildung war ihr allerdings nicht genug. Ihrem Wissens-

durst und ihrem Kunstverständnis folgend wurde sie Assistentin renommierter Werbefotografen in Deutschland, Italien

und Österreich. Sie assistierte u. a. Christoph Leib (Berlin) und Karsten Thormaehlen (Frankfurt). Charlen Christoph

fotografiert sich – nach ihrem Vorbild Cindy Sherman – am liebsten selbst und versteht es virtuos moderne digitale

Bildbearbeitung mit klassischen Kniffen der Schwarz-weiss-Labortechnik zu kombinieren. Ihren abstrakt verschlüsselten

Arbeiten verleiht sie dadurch eine bewundernswerte Eigenständigkeit. Zur Zeit bereitet sich Charlen Christoph auf ein

Kunststudium an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin vor.